Artikel

Hinter einer Zeitung steckt ein …





… kluger Kopf.“ (einem FAZ-Zitat nachempfunden)

Kundenzeitschriften sind keineswegs eine Erfindung des modernen Medienzeitalters – es gab sie schon in der 19. Jahrhundert und sogar davor. Heute hat man ihren Wert neu entdeckt, und so herrscht auf diesem Sektor ein wahrer Boom. Um die 3.000 Titel werden mit einer Auflage von ca. 2,8 Milliarden Exemplaren pro Jahr in deutschen Unternehmen verlegt – Tendenz stark steigend.
 

Kundenzeitschriften fördern Kundenbindung

Kundenzeitschriften

Es ist schwer, ein vielseitigeres Kommunikationsmittel als die Kundenzeitschriften zu finden. Eine Kundenzeitung eignet sich bestens sowohl für die Befestigung bestehender Kundenkontakte als auch für die Gewinnung neuer Kunden. Sie ist darüber hinaus ein wichtiges Mittel der Imagepflege und dient der positiven Profilierung vor den Kunden und der allgemeinen Öffentlichkeit. Eine Kundenzeitung bietet eine günstige Plattform für ausführliche Produktpräsentationen und Hintergrundinformationen. Und sie tut noch etwas sehr Wichtiges: sie pflegt den Dialog mit den Kunden.
 
Interessant, professionell, innovativ

Erfolgreiche Kundenzeitschriften sind sowohl redaktionell als auch gestalterisch professionell gemacht. Die Gestaltung und das Layout einer Kundenzeitung sind nicht zu unterschätzen. Die Optik ist schließlich das erste, was der Leser von der Publikation wahrnimmt und ist ein wesentlicher Faktor, um ihn zum Lesen zu animieren. Der Themenplan ist das Rückgrat einer Veröffentlichung. Inhaltliche Ausgewogenheit ist bei Kundenzeitschriften wichtig: eine gute Mischung aus aktuellen Informationen, Hintergrundwissen, Trends und Entwicklungen, Interviews, Kommentare und Glossen, Erfahrungsberichte, Service und Unterhaltung kommt bei den Lesern gut an.
 
Mitarbeiterzeitschrift

Die Bedeutung einer Mitarbeiterzeitschrift sollte nicht gering geschätzt werden. In vielen Branchen herrscht heute ein starker Konkurrenzkampf um qualifizierte Mitarbeiter. Nicht nur die Höhe vom Gehalt, sondern auch der ganze Umfeld und die Atmosphäre in einem Unternehmen gehören zu den Faktoren, die die Entscheidung der Umworbenen beeinflussen. Verschiedene Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Qualität interner Kommunikation und personeller Fluktuation. Sie machen zudem die Bindungsnotwendigkeit guter Mitarbeiter in Zeiten von Restrukturierung und Fusionen deutlich. Motivierte Mitarbeiter sind natürlich auch für die Kundenzufriedenheit unerlässlich.
Weil Mitarbeiter so wichtig sind, gehört die Mitarbeiterzeitschrift in die gleiche Qualitätskategorie wie die Kundenzeitschrift. Die interne Kommunikation sollte mit gleicher Professionalität betrieben werden wie die externe.
 
Newsletter

Nicht immer ist eine Kunden- oder Mitarbeiterzeitschrift angebracht – und doch möchte man entweder regelmäßig oder sporadisch die Kunden (oder Mitarbeiter) über aktuelle Entwicklungen informieren. Das Mittel der Wahl heißt in diesem Fall: Newsletter. Ein Newsletter hat fast die gleichen Vorteile wie Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften, ist jedoch wegen dem deutlich geringeren Umfang einfacher und schneller zu produzieren.
 
E i n e Zeitschrift für die interne und externe Kommunikation?

Es ist durchaus eine Überlegung wert, ob sich interne und externe Kommunikationsziele mit einem einzigen Medium erreichen lassen – auch wenn diese Lösung nie die ganz optimale Lösung sein wird. Man kann eine primär für Mitarbeiter konzipierte Zeitschrift auch den Kunden zukommen lassen, oder eine Kundenzeitschrift auch an die Mitarbeiter verteilen. Dies setzt naturgemäß voraus, dass die behandelten Themen für beide Zielgruppen relevant und interessant sind. Dabei kann man davon ausgehen, dass vieles von der „Interna“ eines Unternehmens die Kunden interessiert und dass sie gerne mal hinter die Kulissen blicken möchten. Umgekehrt sind die Mitarbeiter auch daran interessiert zu sehen, wie ihr Unternehmen sich nach Außen präsentiert. Um beurteilen zu können, ob diese Form der Unternehmenspublikation in Frage kommt, muss man vor allem der Frage nachgehen, ob es möglich ist (und zwar kontinuierlich), ausreichend relevante Inhalte und Themen für beide Zielgruppen zu finden.
 
Tipps

Zu Beginn eines Zeitschriftenprojektes müssen die Abläufe geplant und die Zuständigkeiten festgelegt werden. Es muss vor allem auch geklärt werden, welchen Part externe Dienstleister übernehmen und was das Unternehmen im eigenen Haus abwickelt. Dazu wird man die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und andere Ressourcen (Mitarbeiter, Räumlichkeiten, Hardware) berücksichtigen. Nur sollte man nie vergessen, dass eine Zeitschrift erst mit inhaltlicher und gestalterischer Professionalität Gewicht bekommt.
Wenn es um eine neue Publikation geht, bildet die Namensfindung eine wichtige Prozedur. Es ist nicht unbedingt sinnvoll, die eigene Zeitschrift lapidar „Firma XY News“ oder „Firma XY Info“ zu nennen, wenn auch pfiffigere und bildhaftere Namen gefunden werden können. Es lohnt sich, Ideen aus einem größeren Kreis zu sammeln.
 
Der Themenplan ist das Rückgrat einer Veröffentlichung. Es ist ratsam – auch um der Informationsbeschaffung willen – den (allenfalls groben) Themenplan für mehrere aufeinanderfolgende Nummern gleich festzulegen. Nur sollte ein Themenplan immer so flexibel sein, dass man ihn an veränderte Bedingungen anpassen und neue Prioritäten setzen kann.
 
Ein Terminplan dagegen ist möglichst einzuhalten, da man sonst Engpässe in den letzten Produktionsschritten (sprich Layout und Druck) verursacht und dies zu Qualitätsverlusten beim fertigen Produkt führen kann.
 
Wenn die inhaltlichen und zeitlichen Pläne feststehen und die Verantwortlichkeiten geklärt sind, bleibt „nur“ noch übrig: Recherche, Schreiben, Redigieren, Bildbeschaffung, Layout, Korrektur, Druck und Auslieferung. Und wenn die Zeitschrift ein Response-Mittel beinhaltet, braucht man nur noch auf die Reaktion der Zielgruppe zu warten …
 
Wir helfen Ihnen gerne bei diesen spannenden Aufgaben!




Hinterlasse eine Antwort

  

  

  

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>